Waldbau ist keine große Kunst, aber ein solides Handwerk. Er verlangt neben Fachwissen große Geduld. Guter Waldbau schafft standortgemäße Wälder, die nicht bei jedem Sturm gleich umfallen, die Schneedruck und Trockenheit ertragen und nicht übermäßig durch Schädlinge gefährdet werden.

Geschickter Waldbau nutzt weitgehend die Samen die die Natur bringt und spart damit, neben den Vorteilen hoher Stabilität, auch Kosten.

Schwierig wird sachgemäßer Waldbau, wenn nicht mehr nur wirtschaftlich gearbeitet wird, sondern die Wälder, wie derzeit zunehmend, zur Erzielung von Profiten her halten müssen.

 

 

Das Bild zeigt eine gelungene Verjüngung aus Tanne, Fichte, Bergahorn und Buche. So etwas gelingt nur, wenn der Wildstand niedrig ist und die Jagd verantwortungsbewusst die Voraussetzungen schafft